
Cover Copyright © 2013 Bastei Lübbe Verlag
Titel: Das Schmetterlingsmädchen
Autorin: Laura Moriarty
Erscheinungsdatum: 15. Februar 2013
Taschenbuch: 461 Seiten
Genre: historischer Roman
Verlag: Bastei Lübbe
Preis: 9,99 Euro
Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten
Einige haben es ja schon auf Facebook und Twitter mitbekommen oder besser gesagt, es war nicht zu überlesen, denn meine Begeisterung war mal wieder ganz offenherzig!
Mein erstes Buch im Februar, “Das Schmetterlingsmädchen” von Laura Moriarty, knüpfte gnadenlos an das Hoch von Ende Januar an! Es hat mich richtig, richtig gut abgeholt und fortgerissen in eine Geschichte so intensiv, emotional und wunderbar lebensnah! Es war der reinste Lesegenuss inklusive Zeitreise in das letzte Jahrhunderts und großer “Teich” Überquerung, dorthin wo die Prohibition die Menschen in zwei Lager spaltete und die Jazzmusik ihre Wurzeln hat.
Witzigerweise ist mir kürzlich beim Postkarten schreiben eine passende Fotografie in die Hände gefallen, die eine Szene in NYC der 1920-er Jahre aufzeigt, die so im Buch (wie auch in meinem Kopf) zu finden war.
Ergänzt um ein paar Gefühle und Worte, welche diese Geschichte bei mir hinterlassen hat, entstand im Ergebnis meine eigene Collage zu “Das Schmetterlingsmädchen“.
Ich hoffe, dass ich damit die Stimmung noch ein bisschen besser transportieren kann.
Da ich wieder mal das Glück hatte, dieses Buch bzw. Manuskript in einer Leserunde zu lesen, und noch dazu als Vorableser in der Hand halten zu dürfen, konnte ich mich in einem kleinen Kreis unbelastet von einprasselnden Meinungen und Tendenzen anderer Leser zum Roman austauschen. Der Gesamttenor war recht eindeutig, denn es hat fast allen Beteiligten gut gefallen.
Was aber ebenso interessant und für erwähnenswert ist, dass wir in der Diskussion entdeckt haben, dass es sich bei der “fiktiven” Hauptfigur um die reale Grand Dame des Stummfilms “Lulu” handelt. Daraufhin war dann mein Recherchegeist geweckt, denn gerade “Louise-Lulu” (die eben existiert hat), war meine Heldin des Romans. Ich fand schnell heraus, dass das Coverbild keine Schöpfung eines Grafikers mit viel Geschmack ist, sondern eine exakte Abbildung eines realen Fotos von Lulu aus den 1930 Jahren. Was für eine grandiose Entdeckung. Inwieweit Laura Moriarty jetzt Realität und freierfundene Teile, Personen in ihrem Roman verbunden hat, weiß nur sie selber. Aber ich würde gern noch mehr von Lulu erfahren, und wenn dieser Roman etwas in mir verstärkt hat, dann ist es eine tiefe Verbundenheit zu dieser “goldenen” Zeit und der Schauspielerin, sowie deren absolut bunter Lebensgeschichte. Ich bin total begeistert.
Weitere Gedanken und die Aufbereitung in meiner abschliessenden Rezension.
Ich bedanke mich ganz herzlich beim Bastei Lübbe Verlag für die Ausrichtung der Leserunde und die Zusendung des Manuskripts. Weiterlesen →